Pressemitteilung:

Mössinger Konzertchor „molto vocalis“ feiert Jubiläum Musikalisches Feuerwerk (Projektsänger sehr willkommen)

Zu seinem 30-jährigen Bestehen 2027 zündet der Mössinger Konzertchor „molto vocalis“ unter Leitung von Ronald Hirrle ein musikalisches Feuerwerk in drei Teilen.

Der erste bunte Kometenregen wird bereits in diesem Herbst niedergehen. Am 7. November präsentiert „molto vocalis“ in der Aula des Quenstedt-Gymnasiums Mössingen die berühmtesten Ausschnitte aus den Opern La Traviata und Don Giovanni. Chöre und Arien von Verdi und Mozart werden an diesem Abend erklingen. U.a. werden das berühmte Trinklied – „Libiamo ne‘ lieti calici“, der Chor der spanischen Stierkämpfer- „Di Madride noi siam mattadori“ oder der „Karnevalschor“ zu hören sein, sowie der „Chor der Landleute“, in dem Zerlinas und Masettos Hochzeit kurz bevor steht und Don Giovanni mit all seinen Verführungskünsten im Duett- „ La ci darem la mano“ Zerlina den Hof machen wird.

Zum zweiten ist wie immer das sommerliche Open-Air-Konzert Mitte Juli auch im nächsten Jahr den Genres Rock und Pop gewidmet – traditionell im schönsten Konzertsaal der Schwäbischen Alb zwischen den historischen Mauern der Burgruine Melchingen.

Höhepunkt des Jubiläumsjahres 2027 wird am 06. November in der Aula des Mössinger QuenstedtGymnasiums ein herausforderndes Großprojekt: die Aufführung des weltberühmten Requiems von Verdi. Die „Messa da Requiem“, 1874 in der Kirche San Marco zu Mailand uraufgeführt, entwickelte sich noch im Folgejahr mit weiteren Aufführungen in europäischen Hauptstädten jenseits des liturgischen Gebrauchs zu einem Riesenerfolg. Noch in heutiger Zeit erfreut sich das Werk großer Beliebtheit. Die Sequenz „dies irae“ („Tag des Zorns“) fand gar Verwendung als Filmmusik, unter anderem in „Django Unchained“ des US-amerikanischen Regisseurs Quentin Tarantino im Jahr 2012.

Drei Konzerte pro Jahr in jeweils drei unterschiedlichen Musikrichtungen, das bedeutet für die Sängerinnen und Sänger von „molto vocalis“ nicht nur eine Herausforderung, sich immer wieder mit neuen Genres auseinanderzusetzen, sondern auch eine Bereicherung, die ihre Freude an der gemeinsamen musikalischen Leistung steigert. Schon als Ronald Hirrle den Projektchor 1997 gründete, startete man mit dem Musical West Side Story. Seitdem hat der Chor sein Repertoire ständig ausgedehnt: Klassik, Kirchenmusik, Oper, Musical, Rock und Pop. Bach und Beatles, Rossini und Adele.

Teil eines Chores zu sein, bedeutet Teilhabe an einem einzigartigen Erlebnis: Einen bewegten Klangkörper durch Vielfalt menschlicher Stimmen hervorzubringen. Allerdings auch harte Arbeit und Disziplin. Doch das regelmäßige Proben und die Probenwochenenden schaffen auch persönliche Verbindungen und Freundschaften. Das Miteinander ist wichtig. Und: Die Ausbildung von Solistinnen und Solisten gehört schon längst zum Profil von „molto vocalis“. In kleinen Besetzungen oder auch mit Solostücken bereichern und ergänzen sie den Klang des Chores.

Auch eine gemeinsame Haltung des Chores zeigt sich immer wieder in der Auswahl der Musikstücke, in denen von Toleranz, Freundschaft, Frieden, kurz: von gesellschaftlichem Zusammenhalt die Rede ist.

Für alle drei Projekte, beginnend mit den Vorbereitungen zur ersten Aufführung am 7. November dieses Jahres, insbesondere auch für das Verdi-Requiem 2027, werden noch sangesfreudige Sopranistinnen und Altistinnen und insbesondere Tenöre und Bässe gesucht. Interessierten bietet sich in diesem Jubiläumsjahr die Möglichkeit, den Chor in seiner ganzen Bandbreite kennenzulernen. Chorerfahrung ist gut, aber keine Voraussetzung.

Kontakt:

Ronald Hirrle: Tel. 07473 271142 und Laura Güldikenoğlu: Tel.: 07473/3797918; Email: moltovocalis@gmx.de

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